Es mag Zeiten geben, in denen wir machtlos sind Ungerechtigkeiten vorzubeugen. Aber es darf nie eine Zeit geben, wo wir nicht protestieren.

(Elie Wiesel)

Infos zu Amnesty International

Amnesty International - für die Menschenrechte

Seit mehr als 40 Jahren setzt sich Amnesty weltweit für Menschen ein, die in ihren grundlegenden Rechten unterdrückt werden. Die weit über 1,1 Millionen Mitglieder und Unterstützer der Organisation in mehr als 150 Staaten haben sich in der Überzeugung zusammengeschlossen, daß das Engagement Vieler den Menschenrechten zum Durchbruch verhelfen wird. Für sie ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Maßstab, an dem das Handeln von Regierungen gegenüber ihren Bürgern zu messen ist.

Amnesty International - erhebt Einspruch

  • Amnesty erhebt Einspruch gegen den Mißbrauch staatlicher Gewalt. Die Organisation tritt in Aktion, wenn Menschen in ihren Rechten auf freie Meinungsäußerung in schwerwiegender Weise verletzt werden oder ihr Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit mißachtet wird. Insbesondere arbeitet Amnesty für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener, d.h. von Männern und Frauen, die wegen ihrer politischen oder religiösen Überzeugungen, aufgrund ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft, Sprache oder ihres Geschlechts inhaftiert sind und Gewalt weder angewandt noch befürwortet haben;
  • für faire und zügige Gerichtsvertahren für alle politischen Gefangenen;
  • gegen Folter und Todesstrafe, das "Verschwindenlassen" von Menschen und extralegale Hinrichtungen.
1977 erhielt Amnesty den Friedensnobelpreis.

Amnesty International - ist unparteiisch

Die Wirksamkeit der Arbeit von Amnesty beruht darauf, daß sie alle Regierungen der Welt an dem gleichen Maßstab - nämlich dem der Einhaltung der Menschenrechte - mißt. Die Organisation kennt keine Rücksichtnahme auf ideologische Standpunkte, politische oder anderweitige Interessen. Wo immer Menschen Repression und Verfolgung erleiden, prangert Amnesty dies ohne Ansehen der jeweiligen Regierung an. Um sicherzustellen, daß von keiner Seite auf Amnesty Einfluß genommen werden kann, finanziert sich die Organisation ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden einzelner Menschen, nicht durch Regierungsgelder oder millionenschwere Sponsoren.

Amnesty International - hat Erfolg:

ai ist in den Jahrzehnten ihres Bestehens zu einer erdumspannenden Organisation geworden, die in der Öffentlichkeit gehört und von menschenrechtsverletzenden Regierungen gefürchtet wird. Die mit langem Atem geführten Kampagnen und die unzähligen Protestschreiben und Appelle an Regierungen bedeuten eine stetige Mahnung an die dortigen Machthaber, daß die Weltöffentlichkeit ihr Tun wachsam verfolgt. Immer wieder erfährt Amnesty, daß Gefangene, für die Aktionen gestartet wurden, anschließend besser behandelt werden, keine Folter mehr erleiden müssen, einen Arzt sehen dürfen oder sogar freigelassen werden.

"Nach meiner Freilassung", so ein ehemaliger gewaltloser politischer Gefangener, "bat mich der Präsident in sein Büro. Wie ist es möglich, daß ein Gewerkschafter wie Sie so viele Freunde auf der ganzen Welt hat, wollte er wissen. Er zeigte mir eine riesige Kiste voller Briefe, die zu meinen Gunsten eingetroffen waren".

Amnesty International - bietet Handlungsmöglichkeiten auch in Bergedorf, Reinbek und Wentorf:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie auch Sie in unserer Region einen Beitrag für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener, gegen Folter und Todesstrafe leisten können:
  • Als aktives Mitglied der Bergedorf /Reinbeker Gruppe. Sie können sich in der Fallarbeit engagieren, Veranstaltungen planen, in verschiedenen Gremien im Hamburger Bezirk aktiv werden oder völlig neue Tätigkeitsfelder entwickeln. Sie können aber auch erst einmal bei einem der Treffen der Gruppe vorbeischauen und sich in Ruhe überlegen, ob eine Mitarbeit bei Amnesty Ihren Vorstellungen entspricht.
  • Durch finanzielle Unterstützung Menschenrechtsarbeit kostet Geld. Menschenrechtsverletzungen müssen mit erheblichem Aufwand ermittelt und publik gemacht werden. Es entstehen Kosten durch die Entsendung von Missionen und Prozessbeobachtern, durch die Unterstützung von Gefangenen und deren Familien. Die Bergedorf/Reinbeker Gruppe muß die Kosten für die Unterstützung ihres Gefangenen, für Veranstaltungen, Prospekte und Porto selbst tragen. Weiter muß der Beitrag erbracht werden, aus dem die hauptberuflichen Amnesty-Ermittler der Londoner Zentrale finanziert werden. Nur ein Teil dieser Kosten kann durch Einnahmen von Wohltätigkeitsveranstaltungen finanziert werden. Für die Arbeit von Amnesty Bergedorf/Reinbek wäre es eine große Hilfe, wenn Sie sich durch Eintritt in den Kreis der Förderer zu einer regelmäßigen finanziellen Zuwendung bereiterklären oder eine einmalige Spende leisten würden. Jeder Betrag ist eine Hilfe.

Hier gibt es weitere Infos:


Amnesty Hamburg

Amnesty Deutschland

Amnesty weltweit

Kommen Sie gerne vorbei. Sie sind herzlich Willkommen!
Bereits das vierte Mal sind wir bei der Kundgebung des DGB Bergedorf am 1. Mai dabei.
Auch dieses Jahr präsentieren wir uns wieder auf der Activoli und werben um Mitstreiter.
Wir haben auf dem Konzert Unterschriften für drei Gefangene gesammelt.
Wir sind auf einem Flohmarkt mit einem Stand dabei und machen ordentlich Amnesty-Werbung.
Auch dieses Mal sind wir bei Wutzrock dabei.
Medienwirksame Aktion auf dem Gerhard-Hauptmann-Platz für die Freilassung der inhaftierten Journalisten Herrn Annakurban Amanklitchew und Herrn Sapadurdi Chadchiew aus Turkmenistan
Vor Karstadt am Sachsentor stellen wir ab 9.00 Uhr Bilder aus, die von traumatisierten Kindersoldaten gemalt wurden. Dazu erzählt ein weiteres Bild die Lehrgeschichte von Jonas im Fisch.

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