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Seit 37 Jahren findet das „umsonst & draußen“-Festival „Wutzrock“ am Eichbaumsee in Allermöhe statt. Am 24. und 25. Juli herrschte der traditionelle Ausnahmezustand in den Marschlanden, zu dem 8000 Jugendliche, Studierende und jung gebliebene auf Fahrrädern und in voll bepackten Autos anreisten. Das war ein Besucherrekord für das Festival.


Politische Organisationen sind in Wutzrock herzlich willkommen – und so bauten wir von Amnesty Bergedorf / Reinbek / Wentorf am Wutzrocksamstag den gelben Pavillon auf. Auch das ist Wutzock-Tradition.

Der Pavillon in Signalfarbe und ein Aufsteller überdimensionaler Pappohren – schließlich hört der NSA mit – sorgten für die nötige Aufmerksamkeit. Mittags um halb 12 hielten die ersten Interessierten. Mit tropfenden Haaren vom Bad im Eichbaumsee ließen sie sich informieren. Petitionen der Stop-Folter-Kampagne sowie gegen Massenüberwachung wurden unterschrieben. Unsere Buttons pinnten die Wutzrocker oft an Ort und Stelle an Jacken und Taschen.

 

 

„Es ist toll, was eine Jugendliche hier alles mitkriegen“, sagte eine Mutter. Sie besuchte mit ihrer Tochter unseren Stand. Überraschend viele reagierten auf Ansprachen wie „Kennst Du Amnesty?“ mit Schulterzucken. „Nein, was macht ihr?“.



Nachmittags türmten sich schwere Wolken auf. Das angekündigte Unwetter zog auf – und überraschte uns mit Sturmböen und prasselnden Regenschauern. Jetzt ging alles schnell: Pavillon festhalten, Petitionen schützen, Regenjacken anziehen. Glücklicherweise waren wir zu sechst. Der Wechsel aus Sonne, Regenschauern und Windböen blieb unsere Herausforderung. 180 Unterschriften und die vielen Gespräche mit Interessierten zeigen jedoch, dass sich Wutzrock gelohnt hat.

 



PS: Die Organisatoren brachen abends das Festival aufgrund des Unwetters ab. Unser Pavillon trocknete zu diesem Zeitpunkt bereits.

Am Karsamstag führten wir zusammen mit der St. Johannes Gemeinde in Glinde eine Briefaktion auf dem Glinder Marktplatz durch.
Wir treffen uns um 19 Uhr in der LOLA.
Zum internationalen Tag gegen die Todesstrafe setzen wir mit einer Mahnwache ein Zeichen. Und sammeln Unterschriften, um geplante Hinrichtungen zu verhindern. Unterstützen Sie uns zwischen 11 und 15 Uhr vor der St. Petri und Pauli-Kirche.
Amnesty trotzt Wind und Wetter beim Wutzrock-Festival
Amnesty informiert - und reagiert. Wir sammeln Unterschriften gegen Folter in der Bergedorfer Einkaufstraße.
Gruppentreffen in der Lola Planen, austauschen und diskuieren. "Big brother is watching you" - stimmt das wirklich? Bergedorf und die Flüchtlinge - immer ein Diskussionsthema. Und wie machen wir am Internationalen Tag gegen Folter auf dieses Thema aufmerksam?
Selbstverständlich haben im Internet Menschen Rechte. Amnesty informiert vor der Europa-Passage.
Ob auf Postkarten, Petitionen oder Luftpostbriefen: Wir sammeln Unterschriften gegen Massenüberwachung und für die Rechte gefolterte Gewerkschafter

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